// März 14th, 2010 // 1 Comment » // Allgemein
Muss jetzt einfach mal meinen Senf dazu abgeben. Momentan wird in den Medien vor solchen Diensten wie foursquare gewarnt. Foursquare, das ist ein Dienst, mit dem man praktisch live seinen Standort angibt. Ja freiwillig, ja es gibt so freizügige Leute die machen das.
Nun warnen die Medien davor, dass man das tunlichst nicht nutzen solle, da ja sonst Einbrecher wissen könnten, dass man nicht zu Hause ist in dem Moment, wenn man gerade im Kino ist und somit auch die nächste Stunde nicht nach Hause kommen wird. Weil dieser Dienst u.a. mit Twitter verbunden werden kann, könnte ein ausgefuchster Einbrecher nun sich denjenigen Kinogänger aussuchen, der von den wertvollsten Dingen in seiner Wohnung jemals getwittert hat und dort einsteigen.
Ich finde das ziemlichen Bullshit. Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen, der Einbrecher muss auch noch meine Adresse herausfinden. Klar gibt es Leute die sich mit ihrem vollständigen Vor- und Nachname als Nickname bei Twitter anmelden, aber mal ehrlich, das hält sich in Grenzen. Und selbst wenn. Dann muss dieser Einbrecher auch noch in der Nähe sein, weil er wohl kaum eine sehr weite Anfahrt auf sich nimmt, zumal man dann ja schon wieder zu Hause ist. So selbst wenn beides überwunden ist. Wer sagt den eigentlich, dass in dem Haushalt des Foursquare Nutzers nur ein einziger Mensch wohnt? Vielleicht sind die Eltern daheim, die Geschwister, die Oma, oder vielleicht sind auch nur die Nachbarn aufmerksam. Also so leicht ist es dann auch wieder nicht.
Aber besser ein bisschen kritischer als ein bisschen zu unkritisch, dass ist das einzige womit sie bei dieser ganzen Panikmache recht haben.
Muss jetzt einfach mal meinen Senf dazu abgeben. Momentan wird in den Medien vor solchen Diensten wie foursquare gewarnt. Foursquare, das ist ein Dienst, mit dem man praktisch live seinen Standort angibt. Ja freiwillig, ja es gibt so freizügige Leute die machen das.
Nun warnen die Medien davor, dass man das tunlichst nicht nutzen solle, ...